#1: Singen macht glücklich und ist sogar gut für die Gesundheit


Singen macht glücklich und ist sogar gut für die Gesundheit

Dass Singen glücklich macht, weiß man spätestens dann, wenn man selber
singt; im Chor oder Gesangsunterricht, beim Fahrradfahren, auf der Bühne oder unter der Dusche.
Singen kann entspannen, innere Ruhe schenken und Energie freisetzen...man kann sich von negativen Emotionen "freisingen" und positive Emotionen werden geweckt oder verstärken sich ausgedrückt im Gesang.
Singen und selbst musizieren bringt die ganze emotionale Seite des Menschen zum schwingen.
Im heutigen Blog-Artikel erfährst du, von welchen positiven Auswirkungen des Singens auf Körper und Seele Du profitieren kannst, und warum es helfen kann in stressigen Situationen einfach mal ein Lied zu singen.



Singen stärkt das Immunsystem

Wissenschaftler des Instituts für Musikpädagogik der Universität Frankfurt am Main haben nun nachgewiesen, dass Singen die Stimmung positiv beeinflußt und einen Abfall des Stresshormons Cortisol im Körper bewirkt. Gleiches gilt übrigens für das Hören eines wohltuenden Musikstückes. Desweiteren haben Sie erstmals herausgefunden dass Singen das Immunsystem positiv beeinflusst und nachweislich stärkt. So war die Anzahl der Immunglobuline A, die in den Schleimhäuten sitzen und Krankheitserreger bekämpfen, bei den Teilnehmern der Studie nach dem Singen stark angestiegen.


Singen im Chor gut fürs Herz und ein längeres Leben

Schwedische Forscher der Universität Göteborg haben herausgefunden dass das Singen in der Gruppe gut ist fürs Herz. Dabei haben sie die Pulsfrequenzen von Menschen gemessen, die zusammen singen und festgestellt, dass sich ihre Herzfrequenzen beim Singen aneinander anpassen und stabilisieren. Das soll sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken.
Schon in den 90er Jahren haben schwedische Forscher 12000 Menschen unterschiedlichen Alters untersucht und entdeckt, dass Chorsänger/innen eine viel höhere Lebenserwartung hatten im Vergleich zu den Teilnehmern die nicht singen.



Der Atemrhythmus verändert sich 
 

Singen sei eine Form des kontrollierten Atmens, sagt Björn Vickhoff von der Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg: "Ausatmen aktiviert den Vagusnerv im Gehirn. Das führt dazu, dass die Herzfrequenz sinkt und das Herz ruhiger schlägt." Beim Einatmen steige der Puls wieder an. Singen sei gesund, da man dabei ruhig und gleichmäßig atme, betont er. Lieder mit langen Sätzen hätten eine ähnliche Wirkung wie Atemübungen im Yoga. 

"Im Alltag haben die meisten Menschen einen konstanten Atemrhythmus. Das hindert uns daran, Stress wirkungsvoll abzubauen. Sport, Meditation und auch das Singen verändern unseren Atemrhythmus und helfen so dem Körper, mit den täglichen Belastungen besser zurecht zu kommen. Die meisten Raucher greifen in Stresssituationen zur Zigarette. Wissenschaftler fanden heraus, dass nicht nur das Nikotin diesen Personen hilft. Dadurch, dass der Raucher durch das Rauchen (besonders die ersten tiefen Atemzüge) seinen Atemrhythmus verändert, beruhigt er seinen Organismus. Die gesündere Alternative wäre demnach, in stressigen Situationen einfach mal ein kleines Lied anzustimmen und bewusst auf die -in der Chorprobe oder im Gesangsunterricht erlernte- Bauchatmung umzustellen." sagt Gabriele Zimmermann von Musikdidaktik.net.


Balsam für die Seele

Singen wirkt sich positiv auf unser psychisches und emotionales Wohlbefinden und unser Selbstwertgefühl aus. Wenn wir singen, zeigen wir uns als Wesen mit unserer eigenen, ganz individuellen Stimme. Dies braucht zwar Mut, wir werden dafür aber mit einem besseren Selbstwertgefühl belohnt und fühlen uns stärker.  Singen heißt, in Bewegung sein und die Schwingungen sowie Vibrationen des Körpers spüren. Mit der Stimme kommt man in Kontakt mit seinem inneren Wesen. Mit dem Singen ist es möglich, den Zustand des selbstvergessenen Glücks (Flow) zu erreichen.

Es fördert erwiesener Maßen die Ausschüttung sogenannter "Glückshormone" wie Beta-Endorphine, Serotonin und Noradrenalin. Schon 30 Minuten Singen reichen dafür aus.
Singen kann in manchen Fällen auch wie ein Anti-Depressivum wirken, meint Musiktherapeut Bossinger. "Ich habe immer wieder erlebt, dass es Menschen mit seelischen Problemen sehr helfen kann, wenn sie in der Gruppe singen", erzählt Bossinger. Schon im Alten Testament wird berichtet, dass Musik Depressionen heilen kann. David, der Hirtenjunge und spätere König von Israel, befreit König Saul mit seinem Gesang und durch das Spiel seiner Harfe von dessen depressiven Grübeleien.



FAZIT

Es sprechen viele gute Gründe dafür, sofort mit dem Singen anzufangen. Ob morgens direkt nach dem Aufstehen unter der Dusche, im Auto auf dem Weg zur Arbeit, beim Waldspaziergang oder so wie ich es zwischendurch gerne mache, in Treppenhäusern oder geschlossenen Bank-Filialen, wenn ich Geld abhebe und alleine bin....;) Da kann man kreativ werden. Hamburg gehört zu den Städten in Deutschland mit den meisten Chören, da wird auch für Dich der richtige dabei sein! Meist kann man einfach zur Chorprobe hinzustoßen und es ausprobieren. Auf den jeweiligen Webseiten der Chöre findet man die dazugehörigen Infos. Wenn Du an deiner Stimmentwicklung interessiert bist und Deine eigene Stimme finden möchtest, dann lade ich Dich herzlich ein, meinen Gesangsunterricht auszuprobieren. In welcher Form auch immer, Singen macht glücklich! 

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